Anlagensicherheit und Störfallvorsorge
  1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Anlagensicherheit und Störfallvorsorge

Beim Umgang mit gefährlichen Stoffen besteht die Gefahr, dass durch Unfälle – infolge von menschlichem oder technischem Versagen – Personen und/oder die Umwelt gefährdet oder geschädigt werden. Um solche Unfälle soweit wie zu verhindern, beziehungsweise deren mögliche Auswirkungen weitgehend zu reduzieren, werden an die Anlagen, die mit gefährlichen Stoffen umgehen, besonders hohe Anforderungen hinsichtlich technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen gestellt. So müssen sie unter anderem nach dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik errichtet und betrieben werden und unterliegen einer besonderen Überwachung durch die zuständigen Behörden. In Sachsen werden alle Störfallanlagen landeszentral durch das LfULG überwacht.

Den rechtlichen Rahmen für den Bereich Anlagensicherheit / Störfallvorsorge bildet im Wesentlichen die 12. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), kurz 12. BImSchV oder auch Störfall-Verordnung. Daneben sind aber auch andere Rechtsbereiche wie zum Beispiel Arbeitsschutz oder Brand- und Katastrophenschutz unmittelbar berührt. Die Störfallverordnung bildet sozusagen die Klammer zu den sicherheitstechnischen und organisatorischen Anforderungen an die Anlagensicherheit in dem jeweiligem Fachrecht.

Die Störfall-Verordnung gilt für Betriebsbereiche im Sinne von § 3 Abs. 5a BImSchG, in denen gefährliche Stoffe in einer Menge vorhanden sind, die die im Anhang I (Stoffliste) der Verordnung festgelegten Mengenschwellen erreichen oder überschreiten.

Marginalspalte

Bild: Minderung und Vermeidung von Luftschadstoffen

Ansprechpartner

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Tim Reinecke

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 52: Anlagenbezogener Immissionsschutz, Lärm

Peter Gamer

Gesetzestexte

Zugelassene Sachverständige nach § 29 a BImSchG

  • RESYMESA - Modul Immissionsschutz Sachverständige
    Dieses Modul bietet Informationen zu Sachverständigen, die mindestens in einem Bundesland der Bundesrepublik Deutschland gemäß § 29b BImSchG für die Prüfung nach § 29 a BImSchG bekannt gegeben sind.