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Trockenheit 2018 - Ist das die Zukunft?

Das Jahr 2018 war in Sachsen das bisher wärmste und eines der beiden trockensten Jahre seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Zugleich war es eines der beiden sonnenreichsten Jahre seit Beginn dieser Messungen im Jahr 1951.  Diese Kombination von enormem Niederschlagsdefizit und extremer Hitze führte 2018 zu einer ausgeprägten, lange Zeit so nicht bekannten Trockenheit.

Die Folgen waren in Sachsen deutlich spürbar: Erhebliche Ertragseinbußen in der Landwirtschaft, extrem niedrige Zuflüsse in die Talsperren, der stärkste Borkenkäferbefall in den Wäldern seit 1947 und fast landesweit weiter fallende Grundwasserstände.

Die Erfahrungen aus diesem  Trockenjahr fordern alle betroffenen Entscheidungsträger und Akteure heraus. Wie müssen wir uns künftig aufstellen, um für dieses extreme Wetter gewappnet zu sein? Welche Folgen kommen auf uns zu, wenn sich solche extremen Jahre häufen? Sind die bisherigen Anpassungsmaßnahmen noch zeitgemäß oder müssen sie den veränderten Verhältnissen angepasst werden?  Und wenn ja, wie? 

Mit dieser Veranstaltung im Rahmen des Leitprojekts des LfULG »Herausforderung Klimawandel in Sachsen« greifen wir diese Fragen auf, vermitteln die notwendigen Informationen, zeigen Lösungsansätze auf und diskutieren diese mit den Akteuren aus Behörden, der Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und Planungsbüros. 

Dr. Johannes Cullmann, Weltorganisation für Meteorologie, Genf

Dr. Andreas Marx, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig (UFZ)

Dr. Uwe Müller, LfULG

Vortrag wird noch nachgereicht.

Eckehard Bielitz, Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Ulrich Pötzsch, Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Mittleres Erzgebirgsvorland

Dr. Sven Irrgang, Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Bärenfels

Marginalspalte

Bild: Elbufer bei Hosterwitz im Trockenjahr 2018 mit extremem Niedrigwasser

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 51: Klima, Luftqualität

Irini von Rechenberg