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Konsolidierung nach dem 2. Weltkrieg

In der Periode von 1945 bis 1961 waren zunächst die Arbeit des Geologischen Dienstes insgesamt wieder anzukurbeln und die ausgelagerten Archivbestände zurückzuführen. Nach seiner Rehabilitierung hatte Kurt Pietzsch ab 1947 die kommissarische Leitung übernommen, bevor er 1951 als Chefgeologe eingesetzt wurde. Unter weitgehender Zurückstellung aller übrigen Arbeiten rückte die Lagerstättenforschung in den Vordergrund, um mit praxisorientierten Arbeiten zur Rohstoff- und Energiegewinnung den Wiederaufbau der Volkswirtschaft zu unterstützen. In diese Phase fallen beispielsweise auch abschließende Gutachten der sächsischen Steinkohle- und Torfvorkommen zur Erschließung zusätzlicher Brennstoffvorräte sowie Gutachten für den Bau der ersten Talsperren nach Kriegsende zur Trinkwasserversorgung, aber auch zur Versorgung für den westsächsischen Uranbergbau der SAG/SDAG Wismut. Die Erkundung von Steine/Erden-Rohstoffen gewann an Bedeutung.

Kurt Pietzsch im Kreise seiner Mitarbeiter 1949 an seinem 65. Geburtstag

Kurt Pietzsch im Kreise seiner Mitarbeiter 1949 an seinem 65. Geburtstag, Quelle: LfULG

Nachdem im Zeitraum von 1955 bis 1961 hinreichend Fachleute zur Verfügung standen, konnte in mehreren Bereichen mit der Grundlagenforschung begonnen werden. Nach einzelnen Versuchen im Vorfeld kam ab 1957 die Kartierung in der Lausitz, ab 1960 im Vogtland zustande. 1958 erfolgte die Gründung einer eigenen Abteilung Kartierung. Mit dem Projekt »Tiefenkartierung Nordrand Sächsische Lausitz« begann das bis dahin größte Bohrprogramm.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Dr. Harald Walter

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