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pH-Werte

Bei einem Vergleich beider Braunkohleregionen fällt auf, dass die Anzahl der extrem und stark sauren Seen in Ostsachsen mehr als doppelt so groß wie in Westsachsen ist. Die unterschiedlichen geologischen Verhältnisse und das damit verbundene Versauerungspotential sind dafür die Hauptursache (Pyritverwitterung).

Im Vergleich der Jahre 2007 und 2010 stellte sich die Situation so dar, dass von den 53 Bergbaufolgeseen in Sachsen 23 bzw. 29 Seen einen neutralen pH-Wert, vier bzw. drei Seen einen schwach sauren, 15 bzw. 11 Seen einen stark sauren und weitere 11 bzw. 10 Seen einen extrem sauren pH-Wert von kleiner 3,0 aufweisen. In der nachfolgenden Tabelle ist die Anzahl der Seen in vier verschiedenen pH-Wert-Klassen dargestellt, wobei eine Differenzierung nach West- und Ostsachsen sowie für die Jahre 2007 und 2010 erfolgte.

Von 2007 bis 2010 konnte in Westachsen bei sechs und in Ostsachsen bei vier Bergbaufolgeseen eine Verbesserung des pH-Wertes um eine, zwei und in einem Fall sogar um drei pH-Wert-Klassen erreicht werden und bei zwei Seen war eine Verschlechterung um eine Klasse festzustellen, siehe Abbildungen.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 44: Oberflächenwasser, Wasserrahmenrichtlinie (Braunkohlefolgen)

Dr. Frank Herbst