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Flächeninanspruchnahme und Bodenrekultivierung

Im Freistaat Sachsen wurden ca. 55.000 ha. Fläche durch den Braunkohlenbergbau in Anspruch genommen. Auf Westsachsen entfallen 25.655 und auf Ostsachsen 29.345 ha wovon in Westsachsen 3.780 ha und in Ostsachsen 5.850 ha dem aktiven Bergbau unterliegen.

Etwa 35.000 ha befinden sich in der Sanierung durch die LMBV. Circa 10.000 ha sind dem Braunkohlen-Altbergbau vor 1949 zuzuordnen. In Ostsachsen wurden bisher 87 % der in Anspruch genommenen Flächen durch die LMBV saniert, wobei davon 48% zu Wald, 8% für die Landwirtschaft, 25% zu Wasserflächen und 19% für sonstige Nutzungen rekultiviert wurden. In Westsachsen liegt der Stand der Rekultivierung bei 86%, wovon 33% zu Wald, 17% für die Landwirtschaft, 43% zu Wasserflächen und 7% für sonstige Nutzungen nutzbar gemacht wurden.

Es wird Aufgabe der Landwirtschafts- und Umweltbehörden bleiben, auf ein ausgewogenes Verhältnis der Flächeninanspruchnahme und –rekultivierung entsprechend der verschiedenen gesellschaftlichen Nutzungsansprüche hinzuwirken.

Marginalspalte

Bild: Rekultivierungsfläche, Foto: Gernot Viehweger, LfULG

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 44: Oberflächenwasser und Wasserrahmenrichtlinie (Bodenrekultivierung)

Gernot Viehweger