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Fließgewässer im Bereich des Braunkohlenbergbaus

Die Fließgewässer, die sich im Bereich der Abbauzone des Braunkohlenbergbaus befinden, wurden und werden durch Verlegung, Ausbau und Grundwasserabsenkung in ihrer morphologischen, chemischen und biologischen Qualität erheblich beeinflusst.

Auch die Fließgewässerabschnitte der Braunkohleregionen sind von der Pyritverwitterung stark betroffen. Über den allgemeinen Grundwasserwiederanstieg sowie Sickerwassereinträge aus Kippen werden Säure, Eisen und Sulfat in die Oberflächengewässer verfrachtet. Ein sichtbares Beispiel für die Belastung durch Eisen ist die Braunfärbung der Fließgewässer (Spree, Kleine Spree, Schwarze Elster, Pleiße).

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist einzuschätzen, dass hier die Belastungen in den kommenden Jahren noch zunehmen werden.

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Bild: Braunfärbung Fließgewässer, Foto: Heiko Sonntag, LDS

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 44: Oberflächenwasser, Wasserrahmenrichtlinie (Braunkohlefolgen)

Dr. Frank Herbst