Geschichte
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Die vorgeschichtliche und mittelalterliche Besiedlung Sachsens erfolgte in starker Abhängigkeit von naturräumlichen Faktoren. Böden spielten dabei eine ausschlaggebende Rolle. Die Lößlandschaften, die Leipziger Tieflandsbucht, die Dresdner Elbtalweitung und das mittelsächsische Lößhügelland wurden bereits von den ersten Bauern der Jungsteinzeit um 5.500 v. Chr. erstmals besiedelt und danach kontinuierlich von bäuerlichen Gemeinschaften genutzt (Karte 9). Diese Altsiedellandschaften der Vergangenheit sind die intensiv landwirtschaftlich genutzten Regionen der Gegenwart.
Karte: Bandkeramik-Fundstellen in Sachsen

Karte (9): Die fruchtbaren Böden der Lößlandschaften wurden bereits von den ersten bäuerlichen Gemeinschaften der Jungsteinzeit besiedelt (Bandkeramik, 5500-4500 v. Chr.)

Später nahm man die Sandlöß-, Altmoränen- und Flusslandschaften mit wechselnder Intensität in Besitz. Vor allem östlich der Elbe scheint es auf den sandigen Böden zu jahrhundertelangen Siedungsunterbrechungen gekommen zu sein. Als letzte Landschaft in Sachsen wurden der Mittelgebirgsraum und sein Vorland aufgesiedelt. Von einer dauerhaften Durchdringung durch den Menschen kann hier erst seit dem Hochmittelalter gesprochen werden.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 72: Pflanzenbau

Dr. Walter Schmidt

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