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Bodendauerbeobachtungsflächen BDF II

Foto: Standort Hilbersdorf als Beispiel für eine BDF II

Foto: Standort Hilbersdorf als Beispiel für eine BDF II (Quelle: Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Foto: Holger Forberg, 2004)

Bodendauerbeobachtungsflächen BDF II (Intensivmessflächen) dienen u.a. als Frühwarnsystem für schädliche Bodenveränderungen. Das Auftreten spezieller Schadstoffe, die über die Luft oder das Niederschlagswasser in den Boden gelangen können bzw. durch Veränderungen der chemischen Bodenverhältnisse eine Verlagerung erfahren, ist auf diese Weise frühzeitig nachweisbar. Ein entsprechendes Gefährdungspotenzial, wie es z. B. von Schwermetallanreicherungen oder -verlagerungen im Boden ausgeht, kann so rechtzeitig erkannt und seinen Auswirkungen durch geeignete vorsorgende Maßnahmen begegnet werden.

Das dauerhafte Untersuchungsprogramm der BDF II umfasst zahlreiche meteorologische, bodenchemische und bodenphysikalische Parameter, die kontinuierlich registriert und ausgewertet werden.

Parameter der kontinuierlichen Untersuchungen (BDF II)

Oberirdisch

  • Globalstrahlung
  • Luftfeuchtigkeit
  • Lufttemperatur
  • Windgeschwindigkeit
  • Windrichtung
  • Niederschlagsmenge
  • Hauptelemente als Gesamtdeposition
  • Schwermetalle als Gesamtdeposition
  • Nichtmetalle als Gesamtdeposition

Unterirdisch (in ausgewählten Horizonten)

  • Bodentemperatur
  • Wassersaugspannung
  • Wassergehalt
  • pH-Wert im Sickerwasser
  • elektrische Leitfähigkeit im Sickerwasser
  • Hauptelemente im Sickerwasser
  • Schwermetalle und Arsen im Sickerwasser
  • Nichtmetalle im Sickerwasser

Zusätzliche Parameter

  • Pflanzeninhaltsstoffe (Schwermetalle und Arsen)
  • mikrobielle Biomasse
  • Bodenatmung