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Merkblätter und Erfahrungsberichte zu Abwasserbehandlungstechnologien

Hydraulische Bemessung von Freigefälledruckleitungen zum Abwassertransport

Auf der Trasse zwischen dem Regenüberlaufbecken Zschopau-Süd und der neuen Kläranlage Zschopau wurde erstmalig in Sachsen zur Überleitung von Abwasser eine Freigefälledruckleitung realisiert (Länge ca. 1 km; Höhenunterschied zwischen Einlauf und Auslauf ca. 10 m; Unterquerung der Zschopau; Inbetriebnahme Juni 2000).

Bei dieser Überleitungsvariante wird das im Anfangsabschnitt der Trasse vorhandene natürliche Gefälle zur Überwindung von Höhenunterschieden genutzt, ohne dass zusätzliche Energie eingesetzt werden muss. Investitions- und Betriebskosten für Pumpwerke können so eingespart werden.

Im Rahmen eines vom LfUG geförderten Forschungsvorhabens an der TU Dresden (Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik) wurde die Anlage über einen längeren Zeitraum begleitet. Auf den gewonnenen praktischen Erfahrungen und weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen basiert das Merkblatt zur hydraulischen Bemessung von Freigefälledruckleitungen.

Entleerung von Leichtflüssigkeitsabscheidern durch mobile Anlagen

Die Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) nahm nach Umlaufverfahren gemäß Ziffer 3.7 Satz 3 der LAWA-Geschäftsordnung das Merkblatt »Entleerung von Leichtflüssigkeitsabscheidern durch mobile Anlagen« (Stand 09.06.2006) zustimmend zur Kenntnis und empfiehlt die Anwendung.

Das Merkblatt wendet sich an die Anlagenbetreiber und ist als Vollzugshilfe geeignet.
Anmerkungen für die Situation im Freistaat Sachsen sind in Fußnoten vermerkt.

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Bild: Kläranlage Rauschenbach

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 43: Siedlungswasserwirtschaft

Dr. Uwe Engelmann