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Das Wassergütemessnetz (WGMN)

Die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft betreibt im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Sachsen folgende Gewässergütemessstationen:

Überblick Messstationen

SchmilkaDommitzschGörlitzZehrenMesssonde BöhlenBad Düben

In den Messstationen werden kontinuierliche Messwerte folgender Parameter gewonnen:

Ausstattung

Schmilka

Zehren

Dom-
mitzsch

Bad
Düben

Görlitz

Böhlen

Lufttemperatur

       x

     x

     x

     x

     x

 

Globalstrahlung

       x

     x

     x

     x

     x

 

Windrichtung

       x

 

 

 

 

 

Windgeschwindigkeit

       x

 

 

 

 

 

Sauerstoffgehalt

       x

     x

     x

     x

     x

     x

Wassertemperatur

       x

     x

     x

     x

     x

     x

pH-Wert

       x

     x

     x

     x

     x

     x

Leitfähigkeit

       x

     x

     x

     x

     x

     x

Trübung

       x

     x

     x

     x

     x

 

Nitrat-Stickstoff

       x

 

     x

     x

     x

 

Ammonium-Stickstoff

       x

 

     x

     x

     x

 

SAK 254nm

       x

 

 

 

 

 

AOV

       x

     x

     x

     x

 

 

Fluoreszenzmonitor

       x

 

 

 

 

 

Gesamtchlorophyll

       x

 

 

 

 

 

Wochenmischproben

       x

     x

     x

     x

     x

 

schwebstoffbürtiges Sediment

       x

     x

     x

     x

     x

 

Biomonitoring
Daphnientoximeter

       x

 

 

 

     x

 

Biomonitoring
Algentoximeter

       x

 

 

 

 

 

 

Mit automatischen Probennehmern werden kontinuierlich Wochenmischproben (WMP) entnommen und die Ergebnisse im LIMS dokumentiert.  

Untersucht werden:

  • Nährstoffe und Anionen
  • Schwermetalle
  • organische Spurenstoffe und Summenparameter.

Als Biomonitore werden in der Messstation Schmilka und Görlitz ein Daphnientoximeter sowie in der Messstation Schmilka ein Algentoximeter betrieben. Beim Auftreten von Schwellenwertüberschreitungen werden mit automatischen Probennehmern Ereignisproben entnommen und im Labor untersucht. In allen Messstationen werden in einem Becken schwebstoffbürtige Sedimente gesammelt und monatlich zur Untersuchung entnommen.

Datenerfassung und Datensicherung:

Jedes Gerät liefert die Messdaten über einen analogen Ausgang an den Stationsrechner. Dort werden die Daten als 10-Minutenmittelwerte gespeichert. Die Stationsrechner senden stündlich die Messdaten und Fehlermeldungen der letzten Stunde an den Zentralrechner nach Nossen. Alle Zeitangaben beziehen sich auf die Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Fehlermeldungen und Schwellenwertüberschreitungen werden sofort an die Zentrale übermittelt und von dort per E-Mail automatisch an den zuständigen Sachbearbeiter übermittelt. In der Datenbank des Zentralrechners erfolgt täglich die Plausibilitätskontrolle und Validierung der Messdaten sowie die Kontrolle der Fehlermeldungen aller Stationen.

Zur Auswertung stehen aus der Datenbank Monatsmittelwerte, Tagesmittelwerte sowie 10-Minutenmittelwerte zur Verfügung. Die monatlichen arithmetischen Mittelwerte der kontinuierlich gemessenen Parameter werden aus den Tagesmittelwerten errechnet. Die Tagesmittelwerte werden aus 144 10-Minutenmittelwerten berechnet. Die genannten Mittelwerte werden von der Datenbank nicht ausgegeben, wenn Datenausfälle > 30 % auftreten.

Marginalspalte

Ansprechpartner

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft

Geschäftsbereich Labore Umwelt

Susanne Heise

Weitere Informationen

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