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Künftige Klimaentwicklung in Sachsen

Die globalen Klimamodelle liefern keine belastbaren kleinräumigen Aussagen zur Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels, da ihre Auflösung dafür zu grob ist. Deshalb sind regionale Modelle der künftigen Klimaentwicklung unerlässlich.

Für Sachsen liefert das Klimamodell WEREX im Vergleich zu anderen Modellen derzeit die stabilsten und aussagekräftigsten Ergebnisse für Zukunftsszenarien bis zum Jahr 2100.

Niederschlag

Aktuelle Simulationen zeigen einen markanten Rückgang der monatlichen Niederschlagssummen im sächsischen Mittel im Sommer. Insbesondere in Nord- und Ostsachsen sind Niederschlagsrückgänge um mehr als 30 % zu erwarten. Die Winterniederschläge werden sich bis 2100 hingegen nur unwesentlich verändern. Somit kann der Winter das Niederschlagsdefizit des Sommers bei weitem nicht ausgleichen.

Temperatur

Nach den aktuellen Simulationen wird es in Sachsen in den nächsten 100 Jahren deutlich wärmer. Die mittlere Lufttemperatur steigt bis 2100 um etwa 2 bis 3 Grad an. Die projizierte Zunahme der Lufttemperatur weist dabei jahreszeitliche Unterschiede auf. Der stärkste Temperaturanstieg wird im Winter erwartet.

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Bild: Wolken über Europa

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 46: Bergbaufolgen (Wassermenge, Flutung)

Udo Mellentin

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 51: Klima, Luftqualität

Wilfried Küchler