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Boden

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Bodenversiegelung

Die Flächeninanspruchnahme im Freistaat Sachsen hat 2007 deutlich zugenommen. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche des Freistaates Sachsen ist im Zeitraum 1993 bis 2007 auf über 12% der Landesfläche angewachsen. Die Zahlen der Flächeninanspruchnahme kennzeichnen die Entwicklung von Flächen, die in Siedlungszusammenhängen stehen. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass die bauliche Inanspruchnahme des Bodens in der Regel mit einer Versiegelung des Bodens verbunden ist. Das Ausmaß der Versiegelung wird als prozentualer Anteil der Versiegelung an der Gesamtfläche ausgedrückt (Versiegelungsgrad). Die jeweiligen Flächennutzungentypen sind in Abhängigkeit der Intensität ihrer Nutzung unterschiedlich stark versiegelt. Für Aussagen zur Bodenversiegelung ist davon auszugehen, dass im Mittel ca. 40-50% der Böden der Siedlungs- und Verkehrsfläche versiegelt sind. 

Eine hohe Effektivität kommt dem Bodenschutz gerade in einer möglichen Verringerung der baulichen Flächeninanspruchnahme zu, da diese mit weitest gehenden Bodenverlusten durch Versiegelung, Abgrabung, Aufschüttung und Zerschneidung und weiteren negativen Folgewirkungen für die Umwelt verbunden ist. Diese Aspekte müssen auch in der Öffentlichkeit deutlicher in den Blickpunkt des Interesses gerückt werden, um die natürlichen Bodenfunktionen und schützenswerte Böden zu erhalten.

Baustelle »auf der grünen Wiese«

Marginalspalte

Bild: Versiegelung durch Bebauung

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 42: Boden, Altlasten

Bernd Siemer

Umweltindikator Verkehrsfläche

Umweltindikator Verkehrsfläche

Prozentualer Anteil der Verkehrsfläche in Sachsen an der Gesamtfläche