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Umwelt

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Wirkung: Gewerbe – Luft

Die bei der Produktion entstehenden Emissionen wirken auf das Schutzgut Luft ein und sind mit für dessen Qualität verantwortlich. Beim Erfassen der Luftverunreinigungen wird unterschieden, ob sie beim Verbrennen von handelsüblichen Brennstoffen zum Bereitstellen von Energie oder anderen technischen Prozessen freigesetzt werden oder ob sie sich bei den unterschiedlichsten technologischen Prozessschritten bilden. So verursacht z. B. das Anwenden von Lösungsmitteln die Freisetzung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), die die Umwelt schädigen und die menschliche Gesundheit gefährden.

Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) regelt, welche Anlagen aufgrund ihres Luftschadstoff-, Lärm- oder Gefahrenpotenzials einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung bedürfen.

Eine Genehmigung kann nur erteilt werden, wenn die Anlage dem Stand der Technik hinsichtlich emissionsbegrenzender Maßnahmen entspricht. Der Stand der Technik wird in der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft – kurz TA Luft  – konkretisiert. Mit der im Jahr 2002 erfolgten Novelle legte der Gesetzgeber zum Teil wesentlich schärfere Anforderungen zur Begrenzung der Emissionen fest. Neuanlagen müssen diese hohen Standards generell erfüllen, für Altanlagen galt eine Übergangsfrist bis Ende Oktober 2007. Das Umstellen auf umweltfreundlichere Energieträger, Energieeinsparmaßnahmen sowie das effiziente Verwenden von Energie trägt ebenfalls maßgeblich zur Emissionsminderung bei.

Einen bedeutenden Anteil nehmen Industrie und Gewerbe noch immer bei der gesamten Staub-Emission (etwa ein Drittel) sowie speziell bei der Feinstaub-Emission (über 20 % der PM10 –Emission) ein.

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