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Wirkung: Energie und Bergbau – Luft

Bei der Verbrennung von Kohlen und Erdölprodukten sowie Erdgas entstehen – neben dem klimawirksamen Kohlendioxid (CO2) – als wesentliche Schadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOX) und Staub. Die Großfeuerungsanlagen (GFA) der Energieversorger in Sachsen haben ihre Bedeutung als größte Verursacher von Staub und Stickoxiden allerdings in den vergangenen Jahren verloren. Lediglich bei den Schwefeldioxid-Emissionen sind sie nach wie vor Hauptverursacher.

Insgesamt ist die Luft deutlich weniger mit Schadstoffen belastet als noch vor ca. 15 Jahren. Der früher für bestimmte Regionen wie dem Elbtal um Dresden typische Wintersmog tritt nicht mehr auf. Das Stilllegen alter Anlagen, das Sanieren bestehender Anlagen durch Einbau von Entstaubungs- und Entschwefelungsanlagen und das Umstellen auf umweltfreundlichere Energieträger wie Erdgas trugen zu dieser Entlastung bei.
Die Schwefeldioxid-Emission nahm in ganz Sachsen in den vergangenen 15 Jahren um über 95 % ab. Allerdings wurde der Rückgang der Stickoxid-Emissionen insbesondere durch die Inbetriebnahme von neuen Kraftwerksblöcken gemindert.

Auf Grund der zahlreichen diffusen Quellen schwer fassbar sind Staubemissionen, die auf Bergbautätigkeiten zurückgehen. Sie treten z. B. durch den Aufschluss und Betrieb von Braunkohlentagebauen, Kies- und Sandgruben sowie Steinbrüchen auf, ebenso vor und während der Rekultivierung von Tagebauen und Abraumhalden.

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Bild: Illustration zur Nutzungsauswirkung von Energie und Bergbau auf Luft

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