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Wirkung: Energie und Bergbau – Klima

Die heute noch überwiegend angewandte Energiegewinnung aus Kohle, Erdgas und Erdöl setzt langfristig riesige Mengen an Kohlenstoff frei. Dieser Kohlenstoff wurde im Verlauf von Jahrmillionen durch Pflanzen und Tiere aus der Atmosphäre gebunden. Besonders die Energieerzeugung mittels Großfeuerungsanlagen trägt wesentlich zum Entstehen von Treibhausgasen bei. So tragen die Großfeuerungsanlagen mehr als 50 % zur Treibhausgasemission bei.

Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen kann grundsätzlich durch Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparmaßnahmen (bei Gebäuden, Industrie und Gewerbe, Verkehr, Geräten) sowie durch einen erhöhten Anteil Erneuerbarer Energien erreicht werden.
Im Sächsischen Klimaschutzprogramm sind Ziele und Maßnahmen für einen sparsamen und effizienten Einsatz der Energie sowie für die Nutzung von Erneuerbaren Energien beschrieben. Das bis spätestens zum Jahr 2010 angestrebte Ziel, 5 % des Endenergieverbrauchs aus regenerativen Energien zu decken, wurde bereits 2007 erreicht. Im Rahmen eines in Erarbeitung befindlichen „Sächsischen Aktionsplans Klima und Energie“ werden derzeit darüber hinaus gehende Aktivitäten für die kommenden Jahre geplant.

Bergbau, betrieben als Tagebau, kann sich auf das Lokal- und Regionalklima auswirken. Das Rekultivieren von Tagebauen mit dem Anlegen von Wäldern und Seen verändert das Temperatur- und Feuchtigkeitsgefüge. Bergwerke und tiefe Tagebaue können zudem nur mit einem aktiven Absenken des Grundwasserspiegels betrieben werden. Innerhalb des Absenkungstrichters können Bodenfeuchte und Luftfeuchtigkeit zurückgehen.

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