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Individuelle Lärmschutzmaßnahmen

Der beste und effektivste Lärmschutz ist nach wie vor der Verzicht auf unnötige Fahrten mit dem eigenen Auto. Gerade auf kürzeren Strecken stellen Fahrrad, Fußmärsche oder – insbesondere im städtischen Bereich – der öffentliche Personennahverkehr eine überlegenswerte Alternative dar.

Aber auch Fahrverhalten und der technische Zustand eines Wagens tragen erheblich zur Lärmentstehung bei. Alleine durch die Fahrweise sind Pegelunterschiede von bis zu 20 dB(A) möglich.

Generell ist zu empfehlen, vorausschauend und möglichst niedertourig zu fahren. Unnötiges Hupen und ein Warmlaufenlassen das Laufen lassen des Motors (was übrigens durch die StVO verboten ist) sollten vermieden werden. Ebenso lästig für die Mitbürger sind Kavalierstarts oder überlaute Musikbeschallung. Aber auch bereits der richtige Reifendruck oder die regelmäßige Kontrolle der Auspuffanlage helfen, unnötige Geräusche zu vermeiden.
Abzuraten ist von einem nachträglichen Einbau von Sportauspuffanlagen, da diese die Geräuschemission des Einzelfahrzeuges und damit auch das Belästigungspotenzial ganz erheblich steigern.

Man sollte sich bewusst sein, dass jeder Lärmbetroffene an anderer Stelle wiederum Lärmverursacher ist. Auch eine Flucht vor dem Lärm durch Umzug in ruhigere Gebiete trägt zur Lärmbelastung Anderer bei, da in der Regel die dann längeren Wege wiederum mit dem Wagen zurückgelegt werden.