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Vegetationsabhängige Abschirmwirkung von Wäldern

Projektlaufzeit

03/2013 - 12/2013

Projektziel

Erweiterung des bestehenden akustischen Modells zur schallabschirmenden Wirkung von Wäldern.

Die Ergebnisse des Vorhabens sollen dazu genutzt werden, vorhandene Berechnungsmodelle bzw. Normen zu ergänzen. Unterstützt werden soll damit beispielsweise der Nachweis einer akustischen Wirkung von gezielt zu Lärmschutzzwecken angelegten Waldstreifen im Rahmen der Lärmaktionsplanung.

Projektergebnisse

  • Im Ergebnis der durchgeführten Modellrechnungen wurden für alle untersuchten Szenarien meteorologische Zusatzdämpfungen des Schallpegels für die Vegetationsarten "Wiese, Nadelwald und Laubwald" berechnet.
  • Die meteorologische Zusatzdämpfung hängt von einer Vielzahl von Faktoren wie Baumart, Baumdichte, Quell- und Empfängerhöhe ab.
  • Die Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass insbesondere im schalltechnisch kritischen Nachtzeitraum Nadelwald einschließlich Unterwuchs in einem lockeren Bestand für Schallschutzmaßnahmen am besten geeignet ist.
  • Durch aktive Schallschutzmaßnahmen in Form von Waldflächen kann eine deutliche Verbesserung des Schallschutzes in der Nähe von Verkehrslärmemittenten (Straße, Schiene) erreicht werden.
  • Die höchsten Abschirmwirkungen werden erzielt, wenn sich Quelle und Empfänger jeweils in der Nähe des Baumbestandes befinden.

Marginalspalte

Ansprechpartner im LfULG

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Uwe Wollmann

Abschlussbericht

Schriftenreihe Heft 33/2014, Akustische Abschirmwirkung von Wäldern

Schriftenreihe Heft 33/2014, Akustische Abschirmwirkung von Wäldern