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Sport- und Freizeitlärm

In unserer Gesellschaft besitzen Sport und Freizeitaktivitäten einen hohen Stellenwert. Über zwei Drittel der Bevölkerung sind Mitglied in verschiedensten Sport- oder Kulturvereinen. Es ist vielfach unvermeidlich, dass von Sportereignissen oder Freizeitvergnügen Geräuschemissionen ausgehen. In der Vergangenheit kam jedoch bei der Planung und Realisierung der Anlagen Fragen des Lärmschutzes häufig nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Deshalb stehen heute oftmals Sportstätten und Freizeitanlagen wie beispielsweise Fußballstadien, Kartbahnen oder Erlebnisbäder bei der Wohnnachbarschaft in der Kritik und geben Anlass zu Lärmbeschwerden. Gleiches gilt für die zwischenzeitlich große Zahl von Open-Air-Veranstaltungen (Konzerte, Public-Viewing, Theater u.a.). Die Interessenskonflikte sind hier besonders groß. Dem Bedürfnis nach Spaß und Unterhaltung der Besucher steht das Ruhebedürfnis der Anwohner entgegen und dies oftmals in den sensiblen Abendstunden oder an Sonn- und Feiertagen.

Lärmverursacher

In erster Linie dominieren bei den Sport- und Freizeitanlagen folgende Geräuschquellen:

  • Technische Einrichtungen (z.B. Lautsprecher)
  • Zuschauer bzw. Besucher (z.B. Beifall, Zurufe)
  • Sportgeräte (z.B. Motorenlärm, Ballgeräusche)
  • Sportbetrieb (z.B. Schiedsrichterpfeife, Zurufe beim Training)
  • An- und Abfahrtsgeräusche der Zuschauer

Themen

  • Gesetzliche Grundlagen
    Im Bereich von Sport- und Freizeitlärm gibt es Richt- und Grenzwerte, die in verschiedenen Verordnungen und Richtlinien festgelegt sind.
  • Sächsische Freizeitlärmstudie
    Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie hat eine Studie zu Geräuschemissionen ausgewählter Freizeitanlagen durchführen lassen.
  • Ergänzende Hinweise
    Nicht nur die gesetzlichen Regelwerke, sondern vor allem gegenseitige Rücksichtnahme tragen zur Vermeidung beziehungsweise Lösung von Konflikten aufgrund von Sport- oder Freizeitlärm bei.