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Erschütterungen

Wenn sich mechanische Wellen im Erdboden ausbreiten und dadurch Bauwerke zu Schwingungen anregen, werden diese Schwingungen durch die in den entsprechenden Gebäuden befindlichen Menschen als Erschütterungen wahrgenommen.
Mögliche Ursachen für Erschütterungen:
  • natürliche Quellen (zum Beispiel Erdbeben oder natürliche Erdbewegungen durch Setzung)
  • künstliche Quellen (zum Beispiel Industrieprozesse, Baumaßnahmen, Verkehr)
Wenn Erschütterungsereignisse die Wahrnehmungsschwelle des Menschen überschreiten, können sie belästigenden Charakter haben. Ab einem gewissen Grad gefährden sie die Stabilität von Bausubstanz und stellen damit eine unmittelbare Bedrohung für den Menschen dar.

Themen

  • Grundlagen
    Unter Erschütterungen werden im Immissionsschutz die Schwingungen fester Körper verstanden. Diese können durch unterschiedliche Quellen hervorgerufen werden.
  • Wirkung von Erschütterungen
    Erschütterungen bergen in unseren Breitengraden kein direktes Gefährdungspotenzial für den Menschen, können jedoch zu Beeinträchtigungen oder Beschädigungen an Gebäuden führen.
  • Messung und Beurteilung
    Erschütterungseinwirkungen können mit spezieller Messtechnik erfasst und ihre Auswirkungen beurteilt werden. Dazu werden die Schwingungen in Gebäuden gemessen und ausgewertet.

Marginalspalte

Bild: Erschütterungen durch menschliche Aktivitäten, hier: Eisenbahnverkehr

Ansprechpartner

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Referat 52: Gebietsbezogener Immissionsschutz, Klimaschutz

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 52: Anlagenbezogener Immissionsschutz, Lärm