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Umwelttechnik in Sachsen 2013 (Branchenstudie)

Projektlaufzeit:

01/2013 - 11/2013

Projektziele:

  • Bereitstellung einer aktualisierten Informations-, Daten- und Entscheidungsgrundlage
  • Bereitstellung von Aussagen zur zukünftigen und gegenwärtigen Entwicklung der Umweltbranche (Prognose)
  • Identifizierung von Hemmnissen bei der Umsetzung von Handlungsempfehlungen
  • Förderung von Umweltinnovationen (Umwelt- und Ressourcenschutz)
  • Unterstützung bei der Internationalisierung der Branche
  • Untersuchung von Möglichkeiten zur Überwindung von Branchenhemmnissen; Unterstützung sächsischer Unternehmen der Umweltbranche bei der Überwindung von Markt- und Unternehmenshemmnissen
  • Politikberatung (Umwelt-, Wirtschafts- und Energiepolitik)

Projektergebnisse:

Laut Statistik haben 2011 in Sachsen 654 Betriebe Umsätze im Bereich Umweltschutz in Höhe von 3,3 Mrd. Euro mit insgesamt 12.304 Mitarbeitern erzielt und damit einen Umsatzanteil am BIP von 3,5 Prozent erreicht.

Die Umfrageergebnisse der Studie, welche durch Expertengespräche weiter vertieft wurden, führten zu folgendem Bild der sächsischen Umwelttechnikbranche:

  • Die sächsische Umwelttechnikbranche verfügt über viele starke Bereiche mit zahlreichen innovativen Unternehmen, langjähriger Erfahrung und gutem Know-how
    (insbesondere: Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Altlasten und Bodensanierung, Umweltfreundliche Energieerzeugung: Photovoltaik). 
  • Die Auslandsumsätze sind zwischen 2006 und 2011 gestiegen und haben durchschnittlich einen Anteil von 35 Prozent an den Gesamtumsätzen erreicht, damit weist der Freistaat bei den Auslandsumsätzen einen hohen Internationalisierungsgrad auf.
  • Die Hauptstärken der sächsischen Unternehmen sind die Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen, die fortschreitende Internationalisierung, die sehr gut ausgeprägte Forschungslandschaft, das ausreichende Vorhandensein von Fachkräften und Netzwerken sowie die zentrale Lage Sachsens mit guter Infrastruktur.
  • Die bestehenden Hemmnisse beziehen sich vor allem auf die geringe Unternehmensgröße sowie die geringe Finanzkraft und Profitabilität. Des Weiteren sind die Unübersichtlichkeit der Förderangebote und vorliegende Informationsdefizite problematisch.

Anhand der Befragungsergebnisse des Projektes wurden sechs Handlungsempfehlungen abgeleitet und untersetzt:

  • Innovationsfähigkeit weiter sichern
  • Finanzkraft der Unternehmen weiter stäken
  • Internationalisierung fördern
  • Absatzmärkte gezielt aufbauen
  • Administrative Gestaltung
  • Netzwerk- und Clusterbildung weiter stärken
  • »Cross Innovation« fördern - neue Anwendungsfelder erschließen

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 22: Agrar- und umweltpolitische Analysen

Katja Skiba

Abschlussbericht

www.pwc.de/Umwelttechnik_Sachsen