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Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Seit 2005 führt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ein deutschlandweites Standortregister über Flächen, auf denen gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) angebaut werden. Erfasst werden Freisetzungsversuche und Flächen mit kommerziellem Anbau. Die gesetzlichen Anforderungen des Standortregisters sind im § 16a des Gentechnikgesetzes festgelegt. Im Standortregister kann recherchiert werden, an welchem Standort welche Pflanze freigesetzt bzw. angebaut wird oder werden soll sowie deren gentechnisch veränderte Eigenschaften und spezifischen Erkennungsmarker.

Gegenwärtig kann in der EU nur Mais der Linie MON 810 angebaut werden. Mit Bescheid vom 17.04.2009 hatte das BVL jedoch das Ruhen der Genehmigung über das Inverkehrbringen von Mais MON 810 zum Zwecke des Anbaus in Deutschland angeordnet.

Während im Jahr 2005 in Sachsen gentechnisch veränderter Mais MON 810 noch auf Flächen mit ca. 64 ha angebaut wurde, erfolgte im Jahr 2008 ein Anbau von 58 Flächen auf ca. 953 ha. Bundesweit wurden GVP auf ca. 3.173 ha angebaut. Dies entsprach einem Anteil von 0,15 % der gesamten Maisanbaufläche. In Sachsen erfolgt seit dem Jahr 2009 kein Anbau von GVP.

Anbau in Sachsen seit 2005

(Quelle: SMUL)                           Stand: 16.01.2017

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Bild: Protein expression - (Quelle: Max Planck Institute of Molecular Cell Biology and Genetics)

Gesetzestext - Regelung der Gentechnik

Ansprechpartner SMUL

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Referat 54 - Strahlenschutz, Gentechnik, Chemikalien

Dr. Bernd Maurer

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Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Petra Riedel

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Dr. Udo Mücke